Ein Kollege kam letzthin mit einem neuen Gadget (neudeutsch für: Technisches Gerät, das man eigentlich nicht braucht, sich aber selbst einredet, dass man es braucht, um irgendetwas "besser" funktionieren zu lassen) ins Büro:
Huawei WLAN Adapter D100
Ein vom Mobilfunkanbieter "3" auf den heimischen Markt gebrachtes Gerät. Es funktioniert allerdings auch mit den USB-Sticks und -Modems von Huawei aller anderen heimischen Mobilfunkprovider. Beim Kollegen mit einem USB-Stick von 3, bei mir mit dem HUI Modem (E-220) von One.
Das Setup via Browser ist in weniger als 5 Minuten erledigt, der PIN kann aktiv bleiben (-> speziell für die MacBook(Pro) und Linux Benutzer interessant), alle möglichen WLAN Verschlüsselungen verfügbar, DHCP Server für LAN und WLAN dabei. Timeout, nachdem die Mobile Datenverbindung beendet wird, (fast) beliebig einstellbar; und es baut selbige bei Bedarf sofort wieder auf. Super, das Ding!
Jetzt komm' ich vielleicht auch dazu, mein 3GB / Monat Guthaben bei Orange aufzubrauchen... Und für den Betrieb am MacBook NICHT jedesmal den PIN ausschalten resp. die Treiber auf einem neuen PC/Laptop installieren zu müssen macht es gleich noch attraktiver.
Das gute Ding kostet zwar 99 Euro, macht aber das Arbeiten mit dem HUI VIEL einfacher!
Donnerstag, 26. März 2009
Mittwoch, 18. März 2009
Manchmal wäre ich gerne...
...auf einer einsamen Alm. Nur im Sommer, aber da dafür auch, wenn's richtig gewittert, stürmt, hagelt oder die Sonne herunterbrennt.
Irgendwo plätscherte ein Bach und triebe ein kleines, unauffälliges Kraftwerk an, das gerade genug Strom lieferte um meinen Laptop für ein paar Stunden pro Tag zu betreiben und die Akkus der Digitalkamera aufzuladen. Warmes Wasser gäb's via Sonnenkollektoren und wenn's grauslich wäre, würde kalt geduscht - oder gar nicht; würde eh keiner riechen.
Einmal in der Woche ginge ich ins Tal einkaufen und brächte das Gekaufte von der nächstgelegenen Bergstation irgendeiner Bahn in meine Almhütte. Und sonst machte ich den ganzen Tag fast nichts außer wandern, photographieren, kochen, essen und schlafen.
Meiner Frau taugte das auch eine Zeit lang im Jahr auf der Alm, den Rest verbrächte sie auf diversen Inseln und Stränden - da wo's halt warm wäre. In der kalten, ungemütlichen Jahreszeit wäre ich dann auch im Warmen bei ihr und wir genießten (genössen???) unsere Beziehung deutlich mehr als klebten wir das ganze Jahr aufeinander. Nur Weihnachten, das würde wie immer beim und mit dem Rest der Familie gefeiert.
Wir hätten kein Auto und erledigten alle Fahrten mit Bahn, Bus und Taxi, Fahrrad und Flugzeug.
Eigentlich ein schöner Traum, aber eben nur ein Traum. Aber genau dafür lohnt es sich doch, jede Woche einen Euro für's Lotto Spielen auszugeben. Weil mit "normaler" Arbeit wird sich das nicht ausgehen. Leider.
Und aus gegebenem Anlaß: für manche gibt's leider nicht mal die "normale" Arbeit. Weil sie irgendwo in einem Burnout oder einem ähnlichen Zustand dahinstrudeln. Weil die Firma (einfach irgendeine beliebige einsetzen) wegen der Wirtschaftskrise keine zusätzlichen Kollegen aufnimmt und lieber die verheizt, die sie in Bewegung halten. Eigentlich schon blöd, dass der Lokführer seine eigenen Heizer verbrennt. Würde ein echter Lokführer nie machen, oder? Aber nachdem man sich als "Lokführer" einer großen Firma nicht mehr selbst die Hände schmutzig machen muss, ist scheinbar diese Hemmschwelle nicht da. Schade!
Tja, auch schade, dass es mit dem Lotto noch nicht geklappt hat!
Gute Nacht, all Ihr Heizer da draußen...
Irgendwo plätscherte ein Bach und triebe ein kleines, unauffälliges Kraftwerk an, das gerade genug Strom lieferte um meinen Laptop für ein paar Stunden pro Tag zu betreiben und die Akkus der Digitalkamera aufzuladen. Warmes Wasser gäb's via Sonnenkollektoren und wenn's grauslich wäre, würde kalt geduscht - oder gar nicht; würde eh keiner riechen.
Einmal in der Woche ginge ich ins Tal einkaufen und brächte das Gekaufte von der nächstgelegenen Bergstation irgendeiner Bahn in meine Almhütte. Und sonst machte ich den ganzen Tag fast nichts außer wandern, photographieren, kochen, essen und schlafen.
Meiner Frau taugte das auch eine Zeit lang im Jahr auf der Alm, den Rest verbrächte sie auf diversen Inseln und Stränden - da wo's halt warm wäre. In der kalten, ungemütlichen Jahreszeit wäre ich dann auch im Warmen bei ihr und wir genießten (genössen???) unsere Beziehung deutlich mehr als klebten wir das ganze Jahr aufeinander. Nur Weihnachten, das würde wie immer beim und mit dem Rest der Familie gefeiert.
Wir hätten kein Auto und erledigten alle Fahrten mit Bahn, Bus und Taxi, Fahrrad und Flugzeug.
Eigentlich ein schöner Traum, aber eben nur ein Traum. Aber genau dafür lohnt es sich doch, jede Woche einen Euro für's Lotto Spielen auszugeben. Weil mit "normaler" Arbeit wird sich das nicht ausgehen. Leider.
Und aus gegebenem Anlaß: für manche gibt's leider nicht mal die "normale" Arbeit. Weil sie irgendwo in einem Burnout oder einem ähnlichen Zustand dahinstrudeln. Weil die Firma (einfach irgendeine beliebige einsetzen) wegen der Wirtschaftskrise keine zusätzlichen Kollegen aufnimmt und lieber die verheizt, die sie in Bewegung halten. Eigentlich schon blöd, dass der Lokführer seine eigenen Heizer verbrennt. Würde ein echter Lokführer nie machen, oder? Aber nachdem man sich als "Lokführer" einer großen Firma nicht mehr selbst die Hände schmutzig machen muss, ist scheinbar diese Hemmschwelle nicht da. Schade!
Tja, auch schade, dass es mit dem Lotto noch nicht geklappt hat!
Gute Nacht, all Ihr Heizer da draußen...
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